Studies in the Arts (SINTA)

Vortrag & Workshop

Sonic Agency. Klangmacht, akustisches Selbstverhältnis und white aurality

Donnerstag, 25.11.2021 - Freitag, 26.11.2021


Öffentlicher Vortrag und Workshop im Rahmen der Themen, Theorien und Methoden der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften des Doktoratsprogramms Studies in the Arts SINTA.

Veranstaltende: Studies in the Arts SINTA | Graduate School of the Arts and Humanities | Walter Benjamin Kolleg
Redner, Rednerin: PD Dr. Jan-Friederich Missfelder, Prof. Dr. Andi Schoon
Datum: 25.11.2021 - 26.11.2021
Uhrzeit: 18:15 Uhr
Ort: Abendvortrag: UniS Hörraum A022, Workshop: Unitobler, Hörraum F-107
UniS und Unitobler
Schanzeneckstrasse 1 & Lerchenweg 36
3012 Bern
Merkmale: Öffentlich
kostenlos

Programm

Die Vorträge und der Workshop erkunden Formen, Möglichkeiten und historische Kontexte von akustischer Handlungs- und Wirkungsmacht. Dabei geht es um Fragen, wer unter welchen Bedingungen berechtigt ist, gesellschaftlich wirksame Klänge zu produzieren, ihre oder seine Stimme zu erheben und akustische Präsenz zu erzeugen, welche Selbstverhältnisse durch akustische Praktiken hervorgebracht werden und welche Inklusions- und Exklusionsformen in Klängen und akustischen Kulturen am Werk sind. Jan-Friedrich Missfelder und Andi Schoon werden geschichts- und kulturwissenschaftliche Impulse zu diesen Fragen geben, um mit den Zuhörer*innen und Teilnehmer*innen des Workshops ins interdisziplinäre Gespräch zu kommen.

Leitung

Jan-Friedrich Missfelder ist SNF-Förderungsprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Basel und leitet dort das Projekt «Macht der Stimme. Die Vokalität von Politik und Medien in der Frühen Neuzeit». Er studierte Geschichte und Musikwissenschaft in Göttingen, Leicester und an der HU Berlin und wurde dort 2008 mit einer Arbeit zur französischen Ideengeschichte um 1600 promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Klang- und Sinnesgeschichte, der Mediengeschichte, der Reformationsgeschichte und der Geschichtstheorie.

Andi Schoon ist Co-Leiter des Y Instituts an der Hochschule der Künste Bern und verantwortet das HKB-Forschungsfeld „Auditive Kulturen“. Er studierte Systematische Musikwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Soziologie an der Uni Hamburg und wurde dort 2005 mit einer Arbeit über musikalische Prinzipien in der Malerei promoviert. Buchveröffentlichungen: Die Ordnung der Klänge 2006, Das geschulte Ohr 2012, Sujet Imaginaire 2014, Die schwache Stimme 2018.

Anmeldung

Für die Teilnahme am öffentlichen Vortrag ist keine Anmeldung notwendig. Für die Teilnahme am Workshop und Abendvortrag: bitte anmelden via KSL und per Mail an hannah.ambuehl@unibe.ch.