Studies in the Arts (SINTA)

Über uns

Absolvent*innen der Kunsthochschulen kommen mit präzisen Fragen und Themen und wollen sich wissenschaftlich weiterqualifizieren, Absolvent*innen der Universitäten suchen die praktische Nähe zu den Künsten. Doppelbegabungen sind aber die meisten. Die einen bringen mehr künstlerisch-gestalterische Erfahrung mit, die anderen mehr methodisches Wissen und Schreibroutine.

Die SINTA sind eine Kooperation der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern und der Berner Fachhochschule, Departement Hochschule der Künste Bern (HKB). Sie richten sich sowohl an forschende Künstlerinnen und Künstler als auch an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für die künstlerische Praxis interessieren. Die SINTA zeichnen sich durch eine Verbindung  unterschiedlicher  geistes- und sozialwissenschaftlicher sowie künstlerischer Disziplinen aus und fördern hierdurch die Forschung und Reflexion insbesondere in Bezug auf künstlerische Praktiken, gestalterische und ästhetische Fragestellungen sowie die Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

Die Doktorierenden realisieren in den SINTA ihr eigenes Projekt in einem lebendigen Umfeld, das sie in wissenschaftliche und künstlerische Netzwerke einführt. Sie profitieren von Synergieeffekten zwischen beiden Hochschulen und können spezifische Kompetenzen ausbauen. In der GSA resp. den SINTA greifen auf diese Weise Theorie und Praxis eng ineinander – ebenso Grundlagen- und praxisorientierte Forschung. Neben geistes- und sozialwissenschaftlichen Methoden spielen dabei auch künstlerische und gestalterische Forschungsmethoden eine Rolle: In den Dissertationsprojekten kommen Prototyping und Entwurfsmethoden, Reenactment und Embodiment, Performance Studies und historisch informierte Aufführungspraxis zum Tragen.

Zurzeit realisieren 35 Doktorierende aus den Fächern Musik-, Theater- und Tanzwissenschaft, Kunstgeschichte und Grafikdesign, Archäologie, Sozialanthropologie, Germanistik und Romanistik ihre Projekte im Rahmen der GSA resp. SINTA. Viele sind ehemalige Studierende oder Mitarbeitende der HKB, weitere stammen von anderen schweizerischen Kunsthochschulen oder Universitäten aus dem In- und Ausland. Ihnen stehen dabei neben dem Arbeitsplatz und den universitären Fachbibliotheken auch die notwendigen HKB-Infrastrukturen wie Tonstudio, Medialab, Mediatheken, Werkstatt, Druckatelier zur Verfügung. 2016 haben die ersten Absolvent*innen erfolgreich promoviert; s. abgeschlossene Dissertationen. 2017 und 2018 erschienen die ersten Dissertationen (Immanuel Brockhaus: Kultsounds; Julia Mia Stirnemann, Über Projektionen)